Spannweite eines Datensatzes einfach erklärt: So geht's

Lerne, wie du die Spannweite eines Datensatzes berechnest. Einfache Erklärungen, die Formel und durchgerechnete Beispiele für deine nächste Mathe-Klausur.

📅 Aktualisiert 20. September 2026⏱ 4 Min. Lesezeit✍️ Rocket Tutor Redaktion
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Spannweite eines Datensatzes einfach erklärt: So geht's

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Student thinking

Hast du dich schon einmal gefragt, wie man in der Mathematik und Statistik beschreibt, wie stark bestimmte Werte voneinander abweichen? Genau hier kommt die Spannweite eines Datensatzes ins Spiel. Stell dir vor, du vergleichst das Wetter in zwei verschiedenen Städten über ein ganzes Jahr hinweg. In der einen Stadt hat es das ganze Jahr über angenehme 15 ∘C15\ ^\circ\text{C} bis 25 ∘C25\ ^\circ\text{C}, das Wetter ist also sehr konstant. In der anderen Stadt friert es im Winter bei eisigen −10 ∘C-10\ ^\circ\text{C} und im Sommer brütet man bei heißen 35 ∘C35\ ^\circ\text{C}! Die Temperaturen schwanken dort extrem. Um mathematisch präzise zu beschreiben, wie stark solche Werte insgesamt in einer Liste auseinanderliegen, nutzen Mathematiker einen speziellen Begriff: die Spannweite. Sie ist eine der wichtigsten und gleichzeitig einfachsten Kennzahlen in der Statistik. Sie verrät uns auf einen ersten Blick sofort, ob gesammelte Daten nah beieinanderliegen oder weit verstreut sind. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie man diesen Abstand ganz einfach und fehlerfrei berechnet!

Thermometer mit Temperaturunterschieden
Thermometer mit Temperaturunterschieden

Schnellantwort

Wenn du dich fragst, wie man die Schwankung von Daten misst, ist die Antwort ganz einfach: Die Spannweite eines Datensatzes ist der genaue Abstand zwischen dem kleinsten Wert (Minimum) und dem größten Wert (Maximum) einer Datenreihe. Sie gibt an, wie weit die Daten in einer Liste insgesamt auseinanderliegen. Um die Spannweite zu berechnen, ziehst du einfach das Minimum vom Maximum ab. Das Ergebnis zeigt dir sofort, ob die Werte nah beieinanderliegen oder stark streuen.

Vorwissen

Bevor wir uns die genaue Berechnung der Spannweite eines Datensatzes ansehen, solltest du ein paar grundlegende mathematische Regeln auffrischen. Diese Grundlagen helfen dir, typische Fehler bei der Bestimmung des Abstands zu vermeiden:

  • Größte und kleinste Zahl finden: Auch bei negativen Zahlen musst du sicher erkennen können, welche Zahl den geringsten und welche den höchsten Wert hat.

    Beispiel: In der Liste −5,0,3-5, 0, 3 ist 33 die größte und −5-5 die kleinste Zahl.

  • Negative Zahlen subtrahieren: Wenn du eine negative Zahl abziehst, wird aus den zwei aufeinanderfolgenden Minuszeichen ein Plus.

    Beispiel: 7−(−2)=7+2=97 - (-2) = 7 + 2 = 9.

Aufgabentyp 1: Spannweite berechnen

Das Berechnen der Spannweite eines Datensatzes ist ein klassischer Aufgabentyp in der Statistik, der dir in vielen Prüfungen begegnen wird. Die Spannweite gibt an, wie weit die Daten in einer Liste insgesamt auseinanderliegen. Sie ist der genaue Abstand zwischen dem kleinsten Wert (dem Minimum) und dem größten Wert (dem Maximum).

Um die Spannweite zu berechnen, ziehen wir einfach das Minimum vom Maximum ab:

Spannweite=Maximum−Minimum\text{Spannweite} = \textcolor{#FF7D57}{\text{Maximum}} - \textcolor{#08BFFF}{\text{Minimum}}

Schauen wir uns ein kurzes Beispiel an: Wir haben die Zahlenliste 2,8,4,10,32, 8, 4, 10, 3.

Das Minimum ist 2\textcolor{#08BFFF}{2} und das Maximum ist 10\textcolor{#FF7D57}{10}. Wir setzen diese Werte in unsere Formel ein:

Spannweite=10−2=8\text{Spannweite} = \textcolor{#FF7D57}{10} - \textcolor{#08BFFF}{2} = 8

Zahlenstrahl mit Minimum 2 und Maximum 10
Zahlenstrahl mit Minimum 2 und Maximum 10

Die Werte in dieser Liste haben also eine Spannweite von 88.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Suche die allerkleinste Zahl in der gesamten Liste. Achte dabei besonders auf negative Zahlen!
  2. Schritt 2: Suche die allergrößte Zahl in der Liste.
  3. Schritt 3: Ziehe das Minimum vom Maximum ab. Nutze dafür immer die Formel: Spannweite=Maximum−Minimum\text{Spannweite} = \text{Maximum} - \text{Minimum}.

Durchgerechnete Beispiele

Beispiel 1

Aufgabe

Gegeben ist die Zahlenliste 9,−8,5,3,−4,0,2,7,−1,−6,39, -8, 5, 3, -4, 0, 2, 7, -1, -6, 3. Bestimme die Spannweite dieser Zahlenliste.

Fortschritt
3 / 3
  1. Schritt 1
    Minimum finden

    Wir suchen die kleinste Zahl in der Liste. Das ist die Zahl, die am weitesten im negativen Bereich liegt. Das Minimum ist −8\textcolor{#08BFFF}{-8}.

  2. Schritt 2
    Maximum finden

    Wir suchen die größte Zahl in der Liste. Das Maximum ist 9\textcolor{#FF7D57}{9}.

  3. Schritt 3 · Ergebnis
    Differenz berechnen

    Wir setzen die Werte in unsere Formel ein. Denke daran, dass das Abziehen einer negativen Zahl zu einer Addition wird! Spannweite=Maximum−Minimum\text{Spannweite} = \textcolor{#FF7D57}{\text{Maximum}} - \textcolor{#08BFFF}{\text{Minimum}} =9−(−8)= \textcolor{#FF7D57}{9} - (\textcolor{#08BFFF}{-8}) =9+8= 9 + 8 =17= 17

    Zahlenstrahl von minus 8 bis 9
    Zahlenstrahl von minus 8 bis 9
Ergebnis:

Die Spannweite beträgt 1717. Ein Blick auf den Zahlenstrahl bestätigt das: Der Abstand von −8-8 bis zur 00 beträgt 88 Schritte, und von der 00 bis zur 99 sind es weitere 99 Schritte. Insgesamt sind das 1717 Schritte.

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Quizfrage 1 zu Spannweite eines Datensatzes

Was gibt die Spannweite eines Datensatzes an?

Quizfrage 2 zu Spannweite eines Datensatzes

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Wie wird die Spannweite eines Datensatzes berechnet?

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Übungsaufgabe zu Spannweite eines Datensatzes

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Wichtige Erkenntnisse

Zum Abschluss fassen wir die zentralen Punkte zur Spannweite eines Datensatzes noch einmal übersichtlich für dich zusammen, damit du für die nächste Klausur optimal vorbereitet bist:

  • Die Spannweite beschreibt, wie weit die Werte eines Datensatzes insgesamt auseinanderliegen.
  • Die Formel lautet: Spannweite=Maximum−Minimum\text{Spannweite} = \text{Maximum} - \text{Minimum}.
  • Achte besonders auf negative Zahlen: Wenn das Minimum negativ ist, wird aus dem Minus in der Formel ein Plus (z. B. 5−(−3)=5+3=85 - (-3) = 5 + 3 = 8).

Stell deine eigene Aufgabe zu „Spannweite eines Datensatzes einfach erklärt: So geht's“

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Häufige Fragen

Was ist die Spannweite eines Datensatzes?

Die Spannweite eines Datensatzes ist eine Kennzahl in der Statistik, die angibt, wie weit die Werte in einer Liste insgesamt auseinanderliegen. Sie ist der genaue Abstand zwischen dem kleinsten Wert (Minimum) und dem größten Wert (Maximum) der Datenreihe. Je größer die Spannweite, desto stärker streuen die Daten.

Wie berechnet man die Spannweite?

Du berechnest die Spannweite, indem du das Minimum vom Maximum abziehst. Die Formel lautet: Spannweite = Maximum − Minimum. Zuerst suchst du also die größte und die kleinste Zahl aus deiner Liste heraus und berechnest dann einfach deren Differenz.

Was passiert bei der Spannweite mit negativen Zahlen?

Wenn das Minimum eine negative Zahl ist, musst du beim Einsetzen in die Formel aufpassen. Da du eine negative Zahl abziehst, wird aus den zwei aufeinanderfolgenden Minuszeichen ein Plus. Beispiel: Wenn das Maximum 5 und das Minimum -3 ist, rechnest du 5 − (−3) = 5 + 3 = 8.

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