Gravitationsfeld und Kräfte einfach erklärt: So berechnest du sie

Erfahre, was das Gravitationsfeld ist, wie du die Gravitationsfeldstärke berechnest und warum du am Äquator leichter bist als am Nordpol.

📅 Aktualisiert 27. August 20266 Min. Lesezeit✍️ Rocket Tutor Redaktion
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Gravitationsfeld und Kräfte einfach erklärt: So berechnest du sie

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Stell dir vor, du stellst dich am Nordpol auf eine hochpräzise Waage. Danach reist du an den Äquator und stellst dich auf exakt dieselbe Waage. Das Verblüffende: Am Äquator bist du plötzlich ein kleines bisschen leichter!

Person auf Waage am Äquator
Person auf Waage am Äquator

Wie ist das möglich? Du hast auf der Reise weder abgenommen noch hat die Erde an Masse verloren. Die Antwort liegt in der unsichtbaren Hülle, die unsere Erde umgibt – dem Gravitationsfeld – und der Tatsache, dass sich unsere Erde wie ein riesiges Karussell dreht. In diesem Artikel lüften wir das Geheimnis, warum die Anziehungskraft der Erde nicht immer genau das ist, was die Waage anzeigt, und wie das Gravitationsfeld und Kräfte zusammenhängen.

Vorwissen

  • Newtonsches Gravitationsgesetz: Zwei Massen ziehen sich gegenseitig an. Formel: FG=Gm1m2r2F_G = G \cdot \frac{m_1 \cdot m_2}{r^2} Beispiel: Die Erde zieht einen Apfel an, und der Apfel zieht die Erde an.
  • Zentripetalkraft: Die Kraft, die nötig ist, um einen Körper auf einer Kreisbahn zu halten. Formel: FZ=mv2rF_Z = m \cdot \frac{v^2}{r} oder mit der Umlaufdauer TT: FZ=mr4π2T2F_Z = m \cdot r \cdot \frac{4 \cdot \pi^2}{T^2} Beispiel: Wenn du einen Eimer Wasser an einem Seil im Kreis schleuderst, ist die Zugkraft im Seil die Zentripetalkraft.
  • Feldlinien (aus der E-Lehre): Linien, die die Richtung einer Kraft anzeigen. Je dichter die Linien, desto stärker die Kraft.

Aufgabentyp 1: Das Gravitationsfeld und seine Stärke

Jede Masse verändert den Raum um sich herum. Sie erzeugt ein unsichtbares Gravitationsfeld. Wenn eine andere Masse (wir nennen sie Probemasse mm) in dieses Feld gerät, spürt sie eine anziehende Gravitationskraft.

Um zu beschreiben, wie stark dieses Feld an einem bestimmten Ort ist, nutzen wir die Gravitationsfeldstärke (Formelzeichen aGra_{Gr} oder oft auch einfach gg). Sie gibt an, wie viel Newton Gravitationskraft pro Kilogramm Probemasse an diesem Ort wirken.

Wir berechnen sie, indem wir die Gravitationskraft durch die Probemasse teilen:

aGr=FGm\textcolor{#08BFFF}{a_{Gr}} = \frac{\textcolor{#08BFFF}{F_G}}{m}

Wenn wir das Newtonsche Gravitationsgesetz (FG=GMmr2F_G = G \cdot \frac{M \cdot m}{r^2}) für FGF_G einsetzen, kürzt sich die Probemasse mm weg. Übrig bleibt die Formel für die Feldstärke, die nur von der großen Zentralmasse MM (z. B. der Erde) und dem Abstand rr zu ihrem Mittelpunkt abhängt:

aGr=GMr2\textcolor{#08BFFF}{a_{Gr}} = G \cdot \frac{M}{r^2}

Die Einheit der Gravitationsfeldstärke ist N/kg\text{N/kg}. Da Newton\text{Newton} das Gleiche ist wie kgm/s2\text{kg} \cdot \text{m/s}^2, entspricht die Einheit N/kg\text{N/kg} exakt der Einheit einer Beschleunigung (m/s2\text{m/s}^2). Deshalb nennt man sie auf der Erde auch Fallbeschleunigung.

Feldlinien um die Erde
Feldlinien um die Erde

Wir können dieses Feld mit Feldlinien zeichnen. Dabei gelten zwei einfache Regeln:

  1. Die Richtung: Die Pfeile zeigen immer in die Richtung der Kraft (also zum Mittelpunkt der Masse hin).
  2. Die Stärke: Je dichter die Linien beieinander liegen, desto stärker ist das Gravitationsfeld an diesem Ort. Nah an der Erde sind die Linien dicht (starkes Feld), weiter draußen sind sie weiter auseinander (schwächeres Feld).

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Identifiziere die Zentralmasse: Finde die Masse MM des Himmelskörpers, der das Feld erzeugt. Die Masse des Objekts im Feld wird nicht benötigt.
  2. Bestimme den Abstand zum Mittelpunkt: Miss den Abstand rr vom Mittelpunkt. Addiere bei einer Höhe hh über der Oberfläche den Radius RR.
  3. Setze die Werte in die Formel ein: Nutze aGr=GMr2\textcolor{#08BFFF}{a_{Gr}} = G \cdot \frac{M}{r^2} mit der Gravitationskonstante G=6.671011 m3/(kgs2)G = 6.67 \cdot 10^{-11} \text{ m}^3/(\text{kg} \cdot \text{s}^2).
  4. Berechne das Ergebnis: Rechne den Wert aus und gib die korrekte Einheit N/kg\text{N/kg} oder m/s2\text{m/s}^2 an.

Durchgerechnete Beispiele

Beispiel 1

Aufgabe

Die Internationale Raumstation (ISS) umkreist die Erde in einer Höhe von ca. 400 km400 \text{ km} über der Erdoberfläche. Berechne die Gravitationsfeldstärke in dieser Höhe. Daten der Erde: Masse M=5.971024 kgM = 5.97 \cdot 10^{24} \text{ kg}, Erdradius R=6370 kmR = 6370 \text{ km}.

Fortschritt
4 / 4
  1. Schritt 1
    Zentralmasse identifizieren

    Die Zentralmasse ist die Erde: M=5.971024 kgM = 5.97 \cdot 10^{24} \text{ kg}.

  2. Schritt 2
    Abstand zum Mittelpunkt bestimmen

    Die ISS ist 400 km400 \text{ km} über der Oberfläche. Wir müssen den Erdradius addieren, um den Abstand zum Erdmittelpunkt zu erhalten: r=6370 km+400 km=6770 kmr = 6370 \text{ km} + 400 \text{ km} = 6770 \text{ km}. Wir rechnen dies in die Standardeinheit Meter um: r=6.77106 mr = 6.77 \cdot 10^6 \text{ m}.

  3. Schritt 3
    Werte in die Formel einsetzen

    aGr=GMr2\textcolor{#08BFFF}{a_{Gr}} = G \cdot \frac{M}{r^2} aGr=6.671011 m3/(kgs2)5.971024 kg(6.77106 m)2\textcolor{#08BFFF}{a_{Gr}} = 6.67 \cdot 10^{-11} \text{ m}^3/(\text{kg} \cdot \text{s}^2) \cdot \frac{5.97 \cdot 10^{24} \text{ kg}}{(6.77 \cdot 10^6 \text{ m})^2}

  4. Schritt 4 · Ergebnis
    Ausrechnen und Einheit angeben

    Zuerst den Nenner quadrieren: (6.77106 m)24.581013 m2(6.77 \cdot 10^6 \text{ m})^2 \approx 4.58 \cdot 10^{13} \text{ m}^2 Nun alles zusammenrechnen: aGr=3.9810144.581013 N/kg\textcolor{#08BFFF}{a_{Gr}} = \frac{3.98 \cdot 10^{14}}{4.58 \cdot 10^{13}} \text{ N/kg} aGr8.69 N/kg\textcolor{#08BFFF}{a_{Gr}} \approx \textcolor{#08BFFF}{8.69 \text{ N/kg}}

Ergebnis:

Die Gravitationsfeldstärke auf der Höhe der ISS beträgt ca. 8.69 N/kg\textcolor{#08BFFF}{8.69 \text{ N/kg}} (oder m/s2\text{m/s}^2).

(Reality Check: Auf der Erdoberfläche beträgt der Wert ca. 9.81 N/kg9.81 \text{ N/kg}. Da die ISS weiter entfernt ist, muss der Wert kleiner sein. 8.69 N/kg8.69 \text{ N/kg} ist ein logisches und physikalisch sinnvolles Ergebnis. Dass Astronauten dort schwerelos sind, liegt nicht an fehlender Gravitation, sondern daran, dass sie sich im freien Fall um die Erde befinden!)

Aufgabentyp 2: Gravitationskraft vs. Gewichtskraft

Kommen wir zurück zu unserem Rätsel vom Anfang. Warum wiegst du am Äquator weniger als am Nordpol?

Die Gravitationskraft (FGF_G) zieht dich gnadenlos in Richtung Erdmittelpunkt. Wenn die Erde stillstehen würde, wäre das genau die Kraft, mit der du auf den Boden gedrückt wirst. Diese Kraft, die dich auf den Boden (oder eine Waage) drückt, nennen wir Gewichtskraft (FGewichtF_{Gewicht}).

Aber die Erde steht nicht still! Sie dreht sich einmal am Tag um ihre eigene Achse. Du befindest dich also auf einem gigantischen Karussell.

Aus dem Vorwissen weißt du: Damit ein Körper auf einer Kreisbahn bleibt und nicht geradeaus wegfliegt, braucht er eine Kraft, die ihn zur Mitte der Kreisbahn zieht – die Zentripetalkraft (FZF_Z).

Woher kommt diese Kraft? Die Gravitationskraft muss diesen Job übernehmen! Ein kleiner Teil der Gravitationskraft wird quasi „abgezweigt“, um dich auf der Kreisbahn der rotierenden Erde zu halten.

Kräfte an der Erde
Kräfte an der Erde

Nur der Rest, der nach Abzug der Zentripetalkraft noch übrig bleibt, drückt dich tatsächlich auf die Waage. Das ist deine Gewichtskraft.

Es gilt also (vereinfacht für den Äquator): FGewicht=FGFZ\textcolor{#53E5D6}{F_{Gewicht}} = \textcolor{#08BFFF}{F_G} - \textcolor{#9570FF}{F_Z}

Der Breitengrad macht den Unterschied:

  • Am Nordpol: Du stehst genau auf der Drehachse. Du drehst dich zwar um dich selbst, machst aber keine Kreisbewegung um die Achse. Der Radius deiner Kreisbahn ist null. Daher brauchst du keine Zentripetalkraft (FZ=0\textcolor{#9570FF}{F_Z} = 0). Deine Gewichtskraft ist hier am größten und exakt gleich der Gravitationskraft.
  • Am Äquator: Hier bist du am weitesten von der Drehachse entfernt. Der Radius deiner Kreisbahn ist riesig (der Erdradius). Du bewegst dich sehr schnell im Kreis und brauchst die maximale Zentripetalkraft. Es wird am meisten von der Gravitationskraft „abgezweigt“. Deine Gewichtskraft ist hier am kleinsten.

(Hinweis: An Orten zwischen Pol und Äquator, wie z. B. in Deutschland, ist die Rechnung etwas komplizierter, da die Zentripetalkraft nicht genau in die gleiche Richtung zeigt wie die Gravitationskraft. Man muss dann mit Winkeln rechnen. Das Prinzip bleibt aber gleich!)

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Berechne die Gravitationskraft: Nutze das Newtonsche Gravitationsgesetz FG=GMErdemRErde2\textcolor{#08BFFF}{F_G} = G \cdot \frac{M_{Erde} \cdot m}{R_{Erde}^2} für die reine Anziehungskraft.
  2. Berechne die Zentripetalkraft: Bestimme die Kraft für die Kreisbewegung mit FZ=mRErde4π2T2\textcolor{#9570FF}{F_Z} = m \cdot R_{Erde} \cdot \frac{4 \cdot \pi^2}{T^2}. Achte darauf, die Zeit TT in Sekunden umzurechnen.
  3. Bestimme die Gewichtskraft: Ziehe die Zentripetalkraft von der Gravitationskraft ab: FGewicht=FGFZ\textcolor{#53E5D6}{F_{Gewicht}} = \textcolor{#08BFFF}{F_G} - \textcolor{#9570FF}{F_Z}.

Durchgerechnete Beispiele

Beispiel 2

Aufgabe

Eine Person hat eine Masse von 80 kg80 \text{ kg}. Berechne ihre tatsächliche Gewichtskraft am Äquator und vergleiche sie mit der Gewichtskraft am Nordpol. Daten: G=6.671011 m3/(kgs2)G = 6.67 \cdot 10^{-11} \text{ m}^3/(\text{kg} \cdot \text{s}^2), MErde=5.971024 kgM_{Erde} = 5.97 \cdot 10^{24} \text{ kg}, RErde=6.37106 mR_{Erde} = 6.37 \cdot 10^6 \text{ m}. Die Erde dreht sich in T=24 hT = 24 \text{ h} einmal um sich selbst.

Fortschritt
3 / 3
  1. Schritt 1
    Gravitationskraft berechnen

    Wir berechnen zuerst die reine FG\textcolor{#08BFFF}{F_G}: FG=6.6710115.97102480(6.37106)2\textcolor{#08BFFF}{F_G} = 6.67 \cdot 10^{-11} \cdot \frac{5.97 \cdot 10^{24} \cdot 80}{(6.37 \cdot 10^6)^2} FG=3.18510164.0581013 N\textcolor{#08BFFF}{F_G} = \frac{3.185 \cdot 10^{16}}{4.058 \cdot 10^{13}} \text{ N} FG784.9 N\textcolor{#08BFFF}{F_G} \approx \textcolor{#08BFFF}{784.9 \text{ N}} Am Nordpol gibt es keine Kreisbewegung (Radius = 0), also ist FZ=0\textcolor{#9570FF}{F_Z} = 0. Die Gewichtskraft am Nordpol ist exakt gleich der Gravitationskraft: 784.9 N\textcolor{#53E5D6}{784.9 \text{ N}}.

  2. Schritt 2
    Zentripetalkraft berechnen (für den Äquator)

    Zuerst wandeln wir die Zeit in Sekunden um: T=24 h=246060 s=86400 sT = 24 \text{ h} = 24 \cdot 60 \cdot 60 \text{ s} = 86400 \text{ s}. Nun berechnen wir die FZ\textcolor{#9570FF}{F_Z} am Äquator: FZ=mRErde4π2T2\textcolor{#9570FF}{F_Z} = m \cdot R_{Erde} \cdot \frac{4 \cdot \pi^2}{T^2} FZ=80 kg6.37106 m4π2(86400 s)2\textcolor{#9570FF}{F_Z} = 80 \text{ kg} \cdot 6.37 \cdot 10^6 \text{ m} \cdot \frac{4 \cdot \pi^2}{(86400 \text{ s})^2} FZ=509.610639.487.465109 N\textcolor{#9570FF}{F_Z} = 509.6 \cdot 10^6 \cdot \frac{39.48}{7.465 \cdot 10^9} \text{ N} FZ2.7 N\textcolor{#9570FF}{F_Z} \approx \textcolor{#9570FF}{2.7 \text{ N}}

  3. Schritt 3 · Ergebnis
    Gewichtskraft bestimmen

    Am Äquator müssen wir diese 2.7 N2.7 \text{ N} von der Gravitationskraft abziehen, da sie für die Kreisbewegung benötigt werden: FGewicht=784.9 N2.7 N\textcolor{#53E5D6}{F_{Gewicht}} = \textcolor{#08BFFF}{784.9 \text{ N}} - \textcolor{#9570FF}{2.7 \text{ N}} FGewicht=782.2 N\textcolor{#53E5D6}{F_{Gewicht}} = \textcolor{#53E5D6}{782.2 \text{ N}}

Ergebnis:

Am Nordpol beträgt die Gewichtskraft der Person 784.9 N\textcolor{#53E5D6}{784.9 \text{ N}}, am Äquator jedoch nur 782.2 N\textcolor{#53E5D6}{782.2 \text{ N}}.

(Reality Check: Der Unterschied beträgt 2.7 N2.7 \text{ N}. Das entspricht ungefähr der Gewichtskraft von 270 Gramm270 \text{ Gramm} Schokolade. Der Effekt ist also klein, aber physikalisch messbar und logisch erklärbar!)

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Gravitationsfeldstärke (aGra_{Gr}) gibt an, wie viel Gravitationskraft pro Kilogramm Masse an einem bestimmten Ort wirkt. Sie wird in N/kg\text{N/kg} oder m/s2\text{m/s}^2 gemessen.
  • Feldlinien zeigen die Richtung der Kraft. Je dichter die Linien, desto stärker das Feld.
  • Die Gravitationskraft ist die reine Anziehungskraft zwischen Massen.
  • Die Gewichtskraft ist die Kraft, mit der du tatsächlich auf den Boden gedrückt wirst.
  • Weil die Erde rotiert, wird ein Teil der Gravitationskraft als Zentripetalkraft benötigt. Daher ist deine Gewichtskraft (außer an den Polen) immer ein kleines bisschen geringer als die reine Gravitationskraft.

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Häufige Fragen

Was ist ein Gravitationsfeld?

Ein Gravitationsfeld ist der unsichtbare Raum um eine Masse, in dem andere Massen eine anziehende Kraft spüren. Jede Masse, wie zum Beispiel die Erde, erzeugt ein solches Feld. Die Stärke dieses Feldes wird durch Feldlinien dargestellt: Je dichter sie sind, desto stärker ist die Anziehung.

Wie berechnet man die Gravitationsfeldstärke?

Du teilst die Gravitationskraft durch die Probemasse oder nutzt die Formel g = G · M / r². Dabei ist G die Gravitationskonstante, M die Masse des Himmelskörpers und r der Abstand zum Mittelpunkt. Auf der Erde entspricht das der Fallbeschleunigung von etwa 9,81 m/s².

Was ist der Unterschied zwischen Gravitationskraft und Gewichtskraft?

Die Gravitationskraft ist die reine Massenanziehung zwischen zwei Körpern. Die Gewichtskraft ist die Kraft, mit der du tatsächlich auf den Boden oder eine Waage gedrückt wirst. Da die Erde rotiert, wird ein Teil der Gravitationskraft als Zentripetalkraft benötigt, wodurch die Gewichtskraft meist etwas kleiner ist.

Warum ist die Gewichtskraft am Äquator geringer als am Nordpol?

Am Äquator ist der Radius der Kreisbahn durch die Erdrotation am größten. Deshalb wird hier die maximale Zentripetalkraft benötigt, um dich auf der Kreisbahn zu halten. Diese Kraft wird von der Gravitationskraft „abgezweigt“, sodass der Rest – deine tatsächliche Gewichtskraft – am Äquator am kleinsten ist.

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